Der zweijährige Mini-Beruf Industrieelektriker/in wird weiter durchgepeitscht, ohne Rücksicht auf Verluste. Die IG Metall hat sich an der Entwicklung des Berufs nicht beteiligt. In einer gutachterlichen Stellungnahme hat sie jetzt erläutert, dass sie nicht nur bildungspolitische sondern auch eine Fülle fachlicher Bedenken gegen den Beruf hat. wap veröffentlicht die gutachterliche Stellungnahme. Im Fazit heißt es: „Mit dem Neuordnungsprojekt Industrieelektriker/in sind entgegen den Verabredungen im Antragsgespräch zwei Ausbildungsberufe entstanden: ein Anlernberuf für den Anlagenbau und ein Anlernberuf für die Produktion von Komponenten, Geräten und Systemen. Warum die Protagonisten dieses Neuordnungsprojektes ein Fachrichtungsmodell wählten und die Ministerien dieses genehmigten bleibt uns schleierhaft, weil das Maß der Gemeinsamkeiten noch nicht einmal die Hälfte der Ausbildungsinhalte ausmacht. Es sind keine modernen prozessorientierten Ausbildungsberufe entstanden".
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